So hat es angefangen

Mit diesen Worten hat Klaus Basset, der erste Leiter des Spielhauses die Anfangszeit beschrieben – besser kann man es nicht ausdrücken:

Das Spielhaus entstand anläßlich der Bundesgartenschau (BGS) 1977 und war ursprünglich als Aufbewahrungs- und Beschäftigungsort für Kinder gedacht, damit deren Eltern sich einmal ungestört der floralen und sonstigen Angebote erfreuen konnten. Nach einem halben Jahr sollte es wieder abgerissen werden. Das erschien uns - den Mitarbeitern - angesichts des erheblichen architektonischen, pädagogischen und finanziellen Aufwands unsinnig, zumal sich schon während der ersten Öffnungstage zeigte, dass neben auswärtigen Besuchern täglich dieselben Kinder aus den benachbarten Stadtbezirken kamen. Ihr Spaß am Spielhaus-Programm war offensichtlich, und so bildete sich bald eine Stammgruppe, die sich mitverantwortlich fühlte und deren geschäftigte Begeisterung auf die anderen Kinder abfärbte. Das bestärkte uns in unserem Vorhaben, ein themenorientiertes Programm zu entwickeln, das wöchentlich wechseln und die verschiedenen kreativen Voraussetzungen berücksichtigen sollte. Es war auf Dauer angelegt - über die Bundesgartenschau hinaus.“

 

Das ist jetzt genau 40 Jahre her, seither ist einiges geschehen. Gesellschaft und Kinder haben sich entwickelt, Offene Kinderarbeit hat sich entwickelt, in der gesamten Bildungslandschaft stehen tiefgreifende Veränderungen an. Die MitarbeiterInnen des Spielhauses setzten sich mit diesen Entwicklungen auseinander. Kreativität, Individualität, ganzheitliche Zugänge zu Kunst und Kultur – diese Stichworte fassen die besonderen Stärken des Hauses zusammen, die auch in Zukunft erhalten bleiben werden. Neue Ideen und Projekte stehen bereit – das Team des Spielhauses freut sich auf die Zukunft.